Fallbeispiele

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E r l e b n i s l i s t e

Fall 1:

Ein Unternehmer wurde durch einen Verkehrsunfall schwer verletzt. Es kam zu einer Berufsunfähigkeit. Sein damaliger Versicherungsvertreter kannte den Unfall, unternahm aber nichts, um ihm zu helfen. Der in dieser Sache eingeschaltete Anwalt kümmerte sich um die Schadensersatzansprüche nicht aber um die Berufsunfähigkeit. Nachdem wir den Anwalt auf diese Möglichkeit hinwiesen, bekam er ein Angebot vom Berufsunfähigkeitsversicherer über € 7.000,-- als einmalige Abfindungs-Zahlung. Darüber war keiner "very amused". Darauf hin empfahlen wir ihm einen Anwalt und zwei Jahre später bekam er rund € 40.000,-- nachgezahlt, die Betragsbefreiung und eine fortlaufende Rente.

Fall 2:

Eine Bewachungsfirma wurde von ihrem Auftraggeber wegen eines Personenschadens in Anspruch genommen. Ihr damaliger Mitarbeiter hatte als Diskothekenschützer gearbeitet und einen Gast rechtswidrig zusammengeschlagen. In einem Zivilprozeß wurde die Firma verurteilt, den Personenschaden zu bezahlen, weil der Mitarbeiter "pleite" war. Den für die Firma tätigen Anwalt und den Versicherungsmakler gelang es nicht, den Haftpflicht-Versicherer von seiner Eintrittspflicht zu überzeugen. Diese Überzeugungsarbeit leisteten wir, nachdem wir die Police übernommen hatten.

Fall 3:

Ein Seeschiff wurde mit einer Partie Bananen von Ekuador nach Litauen entsandt. Als die Partie in Litauen gelandet wurde, stellte man nach zwei Tagen fest, dass sie unbrauchbar war. Etwa USD 1 Mio. waren futsch. Die Reederei wies sämtliche Schuld von sich. Wir wurden vom Charterer eingeschaltet und sorgten mit unseren Gutachtern für die Regreß- und Beweissicherung. Nach zwei Jahren gelang es den von uns eingeschalteten Anwälten in Panama in einem Vergleich vom Schiffsbetriebs-Haftpflicht-Versicherer über USD 360.000,-- zu erzielen. Unter schwierigsten Umständen konnten unsere Gutachter nachweisen, dass das Schiff die Ladungsfürsorge sträflichst vernachlässigt hatte.

Fall 4:

Ein Schiff wurde mit einer Partie Malz von Schweden nach Peru geschickt. In Panama meldete das Schiff die Havariegrosse an. Die Sache kam uns nicht stimmig vor und wir besprachen dieses mit dem Charterer. Er beauftragte uns, für ihn die Beweis- und Regresssicherung zu übernehmen. Die von uns empfohlenen Gutachter und Anwälte konnten nachweisen, dass das Schiff ladungsunsicher war und der entstandene Schaden an der Partie ursprünglich damit zusammenhing. Nach 30 Tagen Arrest wurde das Schiff und die Reederei von den von uns empfohlenen Anwälte "gesprächig" gemacht und der Schiffsbetriebs-Haftpflicht-Versicherer der Reederei bezahlte USD 500.000,-- , um das Schiff auszulösen.

Fall 5:

Ein Bundesliga-Fußballspieler hatte zwei Kapitalvermittlern € 65.000,-- mit der Auflage zur Verfügung gestellt, dieses mit 10% sicher anzulegen. Tatsächlich verzockten sie jedoch das Geld. Zwei mit der Rückholung beauftragte Anwalts-Sozietäten hatten keinen Erfolg. Der über uns vermittelte Anwalt erreichte eine Ratenzahlung von € 7.500,-- halbjährlich. Die erste Rate wurde im Dezember 2000 bezahlt.

Fall 6:

Eine Frau verunglückte durch einen Flugzeugabsturz tödlich. Die hochbetagten Eltern bekamen nach langem Hin und Her € 15.000,-- von der karibischen Gesellschaft.

Fall 7:

Eine Ärztin wurde von einer Patientin wegen Kunstfehlers in Anspruch genommen. Als sie uns ihre Sache vortrug, stellte sie fest, dass nachbehandelnde Ärzte den Behandlungsfehler durch falsche Medikamentenverordnung zu vertreten hatten. Dieses teilte sie ihrem Anwalt mit und der Anspruch in Höhe von rund € 440.000,-- war vom Tisch.

Fall 8:

Ein Fuhrunternehmer wurde in der II. Instanz zur Zahlung von € 90.000,-- an einen Transportversicherer verurteilt. Weiterhin verlor er einen Deckungsprozeß gegen seinen Betriebshaftpflicht-Versicherer. Eigentlich sollte der den Schaden übernehmen. Kurzum: Er stand vor dem Aus. Während einer Betriebsbesprechung schilderte er seine Lage. Wir konnten ihm kaufmännisch weiterhelfen. Der Transportversicherer verzichtete auf einen Teil seiner Forderungen, hier € 40.000,--. Es wurde Ratenzahlung vereinbart und die letzte Rate wurde im April 2000 bezahlt. Jetzt ist der Betrieb gesund und kann wieder ausgebaut werden.

Fall 9:

Ein Hamburger Schiffsmakler und eine litauische Reederei stritten über einen Betrag von € 17.500,--. Sie trafen sich bei uns im Büro und einigten sich nach 8 Kannen Kaffee auf € 12.500,-- .

Fall 10:

Eine Frau verunfallte bei einem Verkehrsunfall schwer. Sie war unfallversichert. Der Unfall-Versicherer zahlte, die vereinbarten Tagegelder und nach 2 Jahren eine Invaliditäts-entschädigung von 10 %. Mittlerweile hatte sich herausgestellt, dass die Frau viel schwerer geschädigt war. Jedoch waren alle Fristen zur Geltendmachung der Invalidität beim Unfallversicherer verstrichen. Die in dieser Sache eingeschalteten Anwälte rieten ihr von einer Klage wegen Verstreichens der Fristen ab. Wir rieten ihr, sich an einen uns gut bekannten Anwalt zu wenden und sind sicher, dass dieser Anwalt herausfinden wird, dass das Gutachten die Sache nicht richtig behandelt hat.

Fall 11:

Ein Treuhänder eines "Steuerparadieses" war der Meinung, dass er seinen Mandanten um € 65.000,-- abziehen könne. Diese Meinung hat er nun ändern müssen.

Fall 12:

Eine reifere Dame aus dem zweitältesten Gewerbe der Welt meinte etwas für ihr Betriebskapital tun zu müssen. Sie beauftragte einen Operateur mit der Maßgabe ihren Busen zu straffen. Sie wollte aber unter keinen Umständen größere Abstriche am Umfang des Busens machen. Aus medizinischer Sicht konnte man aber nur begrenzt eine "Verbesserung" erzielen. Das war ihr nicht gut genug und sie fing an, den Operateur zu drangsalieren. Nun muß sie damit rechnen, wegen Nötigung und übler Nachrede zivil- und strafrechtlich belangt zu werden. Alle ihre "Freunde", die ihr zu diesem Verhalten rieten, bezahlen nicht die Rechtsverfolgungs- und Gutachterkosten, die jetzt auf sie zukommen werden.

Fall 13:

Ein Junge kam wegen eines Geburtshelferfehlers schwerstbehindert zur Welt. Die Eltern kämpften seit rund 19 Jahren um das Recht des Kindes. Es wurden mehrere Anwälte verschlissen. Wir haben diesem Elternpaar sachkundige Anwälte genannt und der Fall ist jetzt rechts- und endgültig zum Vorteil der Eltern und des Jungen entschieden worden. Der Grund des langen Prozesses bestand u.a. auch darin, dass ein Arzt "unterversichert" war und ein unmittelbares Interesse hatte, den Fall hinauszuzögern.

Fall 14:

Eine Gastwirtin kam mit ihrem Lebenspartner leicht "angeschickert" nach Hause. Dabei stellte sie fest, dass eingebrochen worden war. Sie rief die Polizei. Der Beamte nahm den Einbruch auf. Der Schaden wurde der Hausratversicherung gemeldet und der Versicherer zahlte eine A-Konto-Summe und forderte die Ermittlungsakte an. Dabei fand er heraus, dass der Beamte in seinem Vermerk niedergelegt hatte, dass das eine Wohnungsfenster, durch das der/die Einbrecher eingedrungen waren, während der Zeit des Einbruchs auf "kipp" gestanden hatte. Darauf hin fordert der Versicherer seine bisherige Leistung aufgrund einer schweren Vertragsstörung, hier: Obliegenheitsverletzung, zurück. Die Gastwirtin blieb aber bei ihrer Aussage, wonach sie die Wohnung ordnungsgemäß verschlossen verlassen hatte, also das Fenster nicht auf "kipp" war, als sie die Wohnung verlies. Wir empfahlen ihr, einen Sachverständigen zu beauftragen, der den Einbruchshergang aufgrund der Einbruchsspuren rekonstruieren konnte. In seinem technischen Gutachten kam er zu dem Schluß, dass der Beamte etwas Falsches aufgenommen hatte. Der Versicherer zog darauf hin seine Forderung zurück und bezahlte den Restschaden.

Es gibt noch weitere, bemerkenswerte Fälle, in denen wir segensbringend moderieren konnten. Natürlich gab es auch nicht immer das gewünschte Ergebnis. Im Großen und Ganzen jedoch haben wir sehr erfolgreich für unsere Auftraggeber wirken können. Um die Qualität weiter aufrechtzuerhalten, werden wir uns auch in Zukunft nur auf einige Fälle im Jahr beschränken können.

Sprechen Sie uns an ! Wir versorgen Sie mit unserer Erfahrung und unseren Beziehungen!

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