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Zu Guttenberg zurückgetreten - Angst vor neuen Enthüllungen in Wirtschaft und Politik wächst!

 

Nachdem Verteidigungsminister zu Guttenberg der Doktortitel aberkannt wurde und er am 1. März 2011 seinen Rücktritt bekannt gegeben hat, geht in deutschen Büros die Angst um, bald selbst der Nächste zu sein. Weitere Enthüllungen sind zu erwarten.

 

Wer sich jüngst noch hämisch ins Fäustchen gelacht und Schadenfreude gezeigt haben mag, kann möglicherweise demnächst selbst am Pranger stehen. Denn seit die Betreiber der Suchmaschine Google immer mehr Bücher scannen und ins Internet stellen, wächst die Gefahr, Schummeleien selbst reumütig eingestehen zu müssen. Potenziell betroffen ist jeder, der seine eigene Diplom- oder Doktorarbeit, und möge sie noch so lange zurückliegen, nicht oder nur teilweise selbst geschrieben hat. Das Internet wird zur Achillesferse mancher politischer Karriere und auch einige Wirtschaftsbosse dürften nicht sehr erfreut darüber sein, sich erklären zu müssen.

 

Und auch wenn es nur eine phonetische Namensgleichheit ist, Baron und (ex-Dr. + ex-Verteidigungsminister) zu Guttenberg hätte schon 2009 wissen müssen, was da auf ihn zukommt. Denn am 17.02.2009 schrieb die Zeitschrift „DIE ZEIT“ in ihrem Artikel „Bücher im Internet:  Ein Bibliothekar namens Google

 

„Ganz kurz schien Gutenbergs Welt am Abgrund: Mehr als sieben Millionen Bücher hatte Google gescannt, digitalisiert und zur Volltextsuche freigegeben.“

 

Dieser Satz schreckt jetzt Hunderte erfolgreicher Männer und Frauen aus Wirtschaft und Politik auf, die es am Anfang ihrer Karriere bei ihrer Dissertation mit der Ehrlichkeit nicht ganz so genau genommen haben. Denn verharmlosen und bagatellisieren kann auch das Wort „Schummeln“ nicht den Betrug, sich eine Karriere auf dem Doktortitel erschlichen zu haben. Denn es ist bekannt, dass Bewerber mit Doktortitel bessere Chancen bei der Bewerbung und auf lukrative Jobs haben. Auch die Karriereleiter lässt sich mit dem Anhang „Dr.“ schneller empor klettern.

 

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Das Zauberwort der Angst heißt „Turnitin“ und ist kein Mittel gegen Kopfschmerzen, sondern verursacht diese eher – „Turnitin“ ist eine Software zur Erkennung von Plagiaten. Seit einigen Jahren wird diese Software an der juristischen Fakultät der Uni Hamburg eingesetzt und hat 2008 bereits einen schweren Fall von Plagiat entdeckt. Solange das Programm 5 Prozent und weniger Übereinstimmungen feststellt, wird gar nicht erst nach Treffern gesucht, wie ein entsprechender Artikel im Hamburger Abendblatt  darstellt. Mehr als 20 Prozent Übereinstimmungen wecken jedoch Verdacht, so dass in diesen Fällen Details überprüft werden.

 

„Mit zunehmender Anzahl digitalisierter Bücher steigt die Möglichkeit, erwischt zu werden.“

 

Und die Ironie der Geschichte: Am 7. März 2007 berichtet das Handelsblatt in einem Bericht mit dem Titel: „Google scannt deutsche Bücher“

 

„Die Bayerische Staatsbibliothek wird als erste deutsche Einrichtung am umstrittenen Google-Bibliotheksprojekt teilnehmen. Das teilten die Bibliothek und Google am Dienstag gemeinsam in München mit.“. Zu dieser Zeit gehörte Baron zu Guttenberg dem Vorstand des bayerischen CSU-Kreisverbands Kulmbach an und wurde noch im selben Jahr als Nachfolger Werner Schnappaufs zum Vorsitzenden des CSU-Bezirksverbandes Oberfranken (Bayern) gewählt.

 


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